In meinem Atelier·auf·Reede herrscht immer ein Durcheinander. Schlimmer als auf dem Schreibtisch eines Professors. In jeder Schublade:
Dokumente, Notizen, Skizzen… Alle meine halbfertigen Werke will ich so niemandem zeigen. Am Anfang war ich daher skeptisch,
darüber zu schreiben. Leider habe ich keine Publikationsliste, die ich hier herunterrattern könnte. Das Beste, was ich anbieten kann, sind halbe
Werke…
Wo ist mein Drehbuch?
Ich halluziniere nicht, es existiert wirklich – aber gerade spielt es Verstecken mit mir. Ich hatte nämlich eine gute Idee, die gut
rein gepasst hätte, und wollte sie noch hineinschreiben. Ordentlich, wie ich bin. (Grins!) Mensch, es musste auf dem Laptop sein…
Ich würde so etwas Ähnliches nicht noch einmal schreiben. Halt, doch, ich könnte. Aber erstens will ich nicht, zweitens wäre es nicht dasselbe
und drittens: ES EXISTIERT BEREITS! Ehrlich… ich werde morgen wieder aufstehen können, auch wenn ich meine Drehbuchdatei heute nicht finde.
Schade wäre es trotzdem. Es ist kein Stück von mir geworden, aber ein Stück meiner Historie. Und das kann mir keine kaputte Festplatte und kein
Virus nehmen: die Erinnerung. Aber geknickt bin ich schon gerade… wirklich.
Tja. Ich kann Dir nicht mal ein halbes Werk aus dem Atelier·auf·Reede zeigen, dem magischen Raum meiner Phantasie und meines kreativen Wirkens.
Willkommen im Atelier·auf·Reede
Ich lasse Dich gerne ein bisschen in meine Privatsphäre blicken. In meinen persönlichen Raum, in dem all diese halben Sachen herumliegen: fast
fertige, unfertige, verworfene, geheime, wiedergefundene… Mein magisches Kabinett, in dem man hineingeht und plötzlich etwas findet, von dem
man vergessen hatte, dass man es überhaupt besitzt. Und dann freue ich mich über die Erinnerung.
Nicht umsonst heißt es Atelier·auf·Reede. Also: wartend. Auf mich, damit ich Zeit habe. Auf das Reifen einer Idee. Auf Nachschub. Auf die
richtige Zeit, das richtige Produkt zu platzieren – diese Stufe habe ich allerdings noch nie erreicht. Auf die Beendigung anderer Projekte,
Lebenskrisen, meine freien Tage. Darauf, dass ich mich wieder daran erinnere oder etwas wiederfinde. So viele Unbestimmtheiten…
Früher gab es Wartesäle an den Bahnhöfen. Ich stelle mir das bildlich vor, wenn ich an meine Werke im Atelier·auf·Reede denke.
Warum liegt hier eigentlich so viel herum? Warum habe ich so viele angefangene Sachen? Müsste ich nicht langsam einmal lernen, Dinge
fertigzumachen? Ich kann mein Verhalten nicht einfach mit einem „Ich bin halt kreativ“ schönreden – das wäre zu billig. Ich weiß schon:
Vieles anfangen und nichts beenden kann ein Problem sein. Aber was wäre eigentlich die Alternative?
Jede KI hätte daraus eine Prioritätenliste gemacht, einige Projekte nach Dringlichkeit geblockt und mit mir geschimpft, wenn ich ein
Low-Level-Zukunftsprojekt anfasse, statt mich um die dringenden Aufgaben zu kümmern. Das ist keine Hilfe, sondern die böse Mutter in dieser
Hinsicht, die immer sagt: „Du musst aber dein Zimmer aufräumen!“ Da hört der Spaß im Atelier auf.
„Ordnung killt kreatives Denken!“
Ich muss mich korrigieren. Wenn wir über Werke und Publikationen reden, muss ich die Diplomarbeiten schon mal erwähnen. Also: Ich kann fertig
werden! Aber das war Pflicht, kein eigener Antrieb. Sie bedeuten mir wenig. Ich freue mich mehr über meine Gemäldeserie „Marts“, in der ich
universale mathematische Symbole gemalt habe und die heute in der Villa·51 hängen.
Es geht mir nicht ums Fertigwerden. Es geht mir darum, woran ich aus eigenem Antrieb wirke. Nicht weil ich aus Pflicht etwas tun muss oder
fremdbestimmt werde, was ich machen sollte. Was mich zum Anfangen bringt, ist zunächst einmal ganz einfach: weil ich es möchte.
Fertig ist nicht das Maß aller Dinge
Wir haben gelernt, dass ein gutes Leben aus Dingen besteht, die man abschließt. Buch veröffentlichen, Projekt beenden, Produkt herausbringen,
Ergebnis vorzeigen, Haken dran setzen… wie in einem schicken Bullet Journal. Aber ich… ich nenne mich Autor und habe bisher kein Buch veröffentlicht. Deshalb ist das Wort für mich immer noch ein großer Klumpen, der sich nicht leicht herunterschlucken lässt.
Mit einer winzigen Ausnahme: Es gibt einen Text von mir in einem Sammelband. Richtig veröffentlicht, mit ISBN und allem Drum und Dran! Nur mein
eigenes Buch mit einer Sammlung meiner Texte liegt noch auf Reede. Am Wort „Autor“ stört mich nicht das fehlende Buch an sich, sondern der
Leistungsdruck, der daran hängt: als zähle nur ein fertiges, vorzeigbares Endprodukt.
Nehmen wir diese Homepage, an der ich gerade arbeite. Meine Nächsten verstehen nicht, warum ich das tue. „Was nutzt es?“, ist die Frage. Kann man es essen? Verkaufen? Gleich Erwartungen und einen Sinn darauf kleben, um mich anschließend daran zu messen. Kein Sinn, keine Daseinsberechtigung! Die Klage lautet: Mein Leben war ein Versäumnis. Wie äußert sich die Verteidigung?
Was habe ich stattdessen gemacht? Gebastelt – das zählt nicht. Gedacht – auch nicht.
Häuser aufgebaut, Kinder gekriegt, Scorecards gebaut, Hauswirtschaft verwaltet… Ich habe nicht nichts gemacht. Ich habe noch dazu vieles gemacht, das nicht in die Kategorie „offizielles Werk“ passt.
Gesellschaft fordert und die Jugend wird nach dem Prinzip ausgebildet: Alles soll einen Nutzen haben. Was, wenn ich etwas einfach anfange, nur
um zu sehen, was daraus wird? Erlaubt ist so was, wenn die erste Liste erfüllt ist. Ich pfeife darauf. Mein Leben darf Sinn machen – für mich. Ich lebe nicht für andere, ich lebe für mich!
Denn auch wenn ich nicht alles fertiggebracht habe, habe ich ziemlich viele Projekte angefangen, Menschen getroffen, Länder bereist, Dinge ausprobiert. Wie hatte ich überhaupt Zeit, so viel beschäftigt zu sein? Was hat mich hingezogen? Mittlerweile will ich gar nicht länger untersuchen, warum ich so selten Dinge zu Ende bringe. Ich will lieber verstehen, was mich immer wieder dazu treibt, etwas Neues zu beginnen.
Was mache ich eigentlich mit meinem Leben?
Menschen sind keine Maschinen. Wir sind kreative Wesen. Wir wollen erschaffen. Das liegt in unserer Natur. Ich will etwas tun! Nicht immer nach
dem schwäbischen, auf Effizienz getrimmten Lebensstil von „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ – dann noch Kinder und Baum. Ich will die Frage „Was
mache ich eigentlich mit meinem Leben?“ so beantworten können, dass ich glücklich damit bin. Und für jeden ist die Antwort anders bunt und
wichtig. Was geht mich an, ob der Sinn meines Lebens für jemand anderen sinnvoll ist? Wäre das nicht schon wieder Relativieren, Bewerten, Kategorisieren und Ablehnen? Ich weiß, dass mein Atelier·auf·Reede für viele unlogisch, nicht sinnvoll, nicht anfassbar genug ist.
Meine Antwort dazu: Leben und leben lassen.
Wenn mich etwas interessiert, fängt mein Wesens·Ingenieur an zu arbeiten: auseinandernehmen, analysieren, optimieren, wieder zusammenbauen…
Ich fordere mich regelrecht heraus, etwas Neues anzufangen und es dann halbwegs liegen zu lassen in meinem Atelier·auf·Reede. Ich sagte immer:
„Mir gehen die Ideen nicht aus.“ Aber Ideenreichtum allein treibt mich nicht. Die Herausforderung ist der eigentliche Reiz. Ich brauche etwas, an dem ich mich reiben kann. Deshalb öffne ich überhaupt ständig neue Baustellen. Wenn ich den Schwierigkeiten trotzen kann, wird das Abenteuer wertvoll. Sonst könnte ja jeder den Mount Everest besteigen!
Das Ergebnis ist nicht das Ziel, sondern die Befriedigung während des Prozesses. Jetzt macht es Sinn, warum mein Atelier·auf·Reede so voll und wertvoll ist. Ich habe bereits die Antworten und habe es gar nicht gemerkt.
„Das Knistern des Neuerschaffens aus Bestehendem ist die Lebensfreude.“
Für mich ist Selbstverwirklichung ganz einfach das Bedürfnis, etwas mit der eigenen Lebenskraft anzufangen. Etwas untersuchen. Etwas bauen.
Etwas schreiben. Etwas herausfinden. Etwas ausprobieren. Dadurch bekommt das Leben Sinn – nicht weil ich den großen Sinn gefunden habe, sondern weil ich mich mit dem Leben beschäftige.
Das Leben ist zum Erleben da: ausprobieren, lernen, entdecken, erfinden… Nicht unbedingt „Finde deine Berufung und bleib dabei!“ Eher:
Probiere. Lerne. Entdecke. Erfinde. Und ich füge gerne noch etwas hinzu: Teile. Damit andere deine Erkenntnisse als Rohmaterial nehmen können. Wenn man es genau nimmt, ist das Wissenschaft.
Jetzt verstehe ich, warum mein Atelier·auf·Reede so voll und wertvoll ist: Ich habe die Antwort längst gelebt, ohne sie so zu nennen. Es gibt allerdings eine Falle: Herausforderung und Beschäftigung sind nicht dasselbe. Dazwischen liegt eine riesige Kluft aus
eigener Erfahrung.
Wenn der Geist sich selbst beschäftigt
Wenn ich meine Aufmerksamkeit nicht selbst irgendwohin lenke – wer oder was übernimmt sie dann? Wenn wir unserem Geist nichts geben, womit er
sich austoben kann, bedeutet das nicht, dass er brav stillsitzt. Er findet etwas. Und manchmal ist es etwas, das uns nicht guttut: Social Media, Sorgen, Konsum. Auch sich in Arbeit zu vertiefen ist nicht automatisch der richtige Weg. Aus dem Drang, uns zu beschäftigen, tun wir manchmal
das Falsche. Wir beschäftigen die eigene CPU mit Aufgaben, die mehr mentalen Ballast als Erleichterung bringen.
Wenn ich zum hundertsten Mal über Ereignisse von vor Jahrzehnten nachdenke und sie zwanghaft „verstehen“ möchte, hilft das nicht. Zwingen lässt
sich der Geist nicht. Wie ein verwöhntes Kind: Nur wenn er mag, nur wenn er Gelegenheit dazu hat, verbindet er Impulse und gibt sie uns als Gedanken. Deshalb ist auch „immer etwas tun“ nicht automatisch sinnvolles Wirken. Dauerbeschäftigung kann Gift sein.
Wir sind Menschen und leben in Zyklen. Wir brauchen „nichts tun“ – nicht nur schlafen, sondern einfach Ruhe, damit der Geist Freiraum bekommt.
Wir brauchen Zwischen·Dasein. Wenn wir uns dagegen unbewusst oder bewusst in Formen zwingen, was wir tun und denken müssen, brennt irgendwann die Sicherung durch. Blackout.
Ich habe selbst erlebt, wie schnell dieser Drift kommen kann. Es war zunächst einmal: probieren. Dann: Lass noch einmal schauen, ob ich es
besser kann. Schließlich war ich ein Opfer der Unterhaltungsindustrie geworden. Ich bin so froh, dass ich mich eines Tages während eines heftigen Kriegsspiels gefragt habe: Was tue ich hier eigentlich? Und alles gelöscht habe. So eine Erleichterung! Trotzdem bin ich dankbar für dieses Erlebnis. Ich habe verstanden, dass ich mich unbedingt sinnvoll beschäftigen möchte. Sonst sucht sich mein Geist eben selbst etwas – und das sagt mir nicht immer zu.
Wenn ich meinem Geist keine sinnvolle Beschäftigung gebe, findet er selbst eine.
Aber „immer beschäftigt sein“ ist ebenfalls nicht dasselbe wie sinnvolles Wirken. Am Ende entscheidet das richtige Maß, ob eine Beschäftigung
unseren Geist nährt oder ihn langsam vergiftet.
Mein Atelier als Vorrat für die Zukunft
Zwischen geistiger Aktivität und bloßem Leerlauf liegt ein Raum, in dem sinnvolle Beschäftigung nicht Vollendung des Projekts bedeuten muss.
Meine Antwort auf dieses Gleichgewicht ist mein Atelier·auf·Reede. Ich baue mir Beschäftigung. Nicht zwingend Produktivität. Nicht zwingend
Karriere. Nicht einmal zwingend etwas Nützliches. Ich baue Baustellen.
Dass ich bisher kein Buch veröffentlicht habe, ist kein Fehler. Ich habe einfach ziemlich lange gebraucht, meine Baustellen für Bücher, Häuser,
Programme, Texte und Fragen anzulegen, über die ich überhaupt schreiben wollte. Das, was ich anfangs für eine Schwäche hielt, war keine. Solange
ich etwas habe, an dem ich herumdenken, herumprobieren, bauen und mich reiben kann, bin ich lebendig.
Mich hält es jung, dass ich noch nicht fertig bin.
Und zum Thema jung bleiben fällt mir gerade noch etwas ein: Ist nicht auch unser Körper unser Atelier? Wir bewegen uns, essen, schlafen, bauen
Muskeln ab und wieder auf, lernen und vergessen, werden älter. Was braucht eigentlich mein Körper, damit er möglichst gut wirken kann? Wenn ich
so viel über mein geistiges Wirken denke und schreibe, habe ich den Körper vergessen? Das bringt mich zum Denken… aber an eine andere Stelle.
Warte! Wenn ich dieser Gedankenabschweifung jetzt folge, wird daraus noch ein Fitnessblog. Deshalb schnell wieder zurück.
Atelier·auf·Reede in Aktion
Lass uns mal anschauen, was gerade auf Reede liegt.
Reise·durch·Gezeiten hat sich ungefähr zu der Zeit geformt, als ich beschloss, meine Homepage neu aufzubauen. Die Grundfrage war: Wozu
brauche ich eine Homepage, wenn ich nichts verkaufe? Die Antwort war ziemlich einfach: weil ich etwas zu teilen habe. Wenn ich meinen Lesern
nichts anbieten kann, blutet mein gastfreundlich geprägtes Herz regelrecht. So entsteht Stück für Stück eine kurze Reise mit mir durch Höhen und
Tiefen der Gedanken. Hier kannst Du mehr darüber lesen und, wenn Du magst, meldest Du Dich an und gehst eine Weile mit mir.
Li·Wings entstand aus einer Herausforderung: Zi Wei Dou Shu im Kern zu verstehen. Also begann ich, das System auseinanderzunehmen. Aus
dieser Spurensuche entwickelte sich Stück für Stück ein ganz eigenes Werkzeug. Der Prozess des Entschlüsselns war das eigentliche Ziel –
und am Ende steht etwas handfestes, das dieses Wissen lebendig macht… noch in den Kinderschuhen, aber immer hin! Mehr darüber schreibe ich
in Existenz·Matrix.
Villa·51 habe ich tatsächlich erschaffen. Wieder ein Beweis, dass ich sehr wohl fertig werden kann. Naja – das Haus stand vorher schon da.
Aber daraus habe ich ein Vier-Sterne-Konzept gemacht. Vor einigen Jahren war es nur eine Idee, inzwischen existiert es tatsächlich. Jetzt habe
ich damit größere Pläne, die ich noch realisieren möchte. Mehr erzähle ich über dieses Projekt und was noch kommen wird – am anderen
Ende der Welt, hah, kleiner Spoiler – in Alchemie·Refugium.
Also, das Atelier ist wirklich voll. Beim Aufräumen meiner alten Daten habe ich noch Skizzen und halb ausgeschriebene Texte gefunden, die gar
nicht so schlecht sind. Sicher irgendwann… und sicher bald irgendwann… hörst Du mehr davon, wenn Du mir irgendwie folgst.
Kommen wir zum Drehbuch. Streng vertraulich. Manches muss einfach geheim bleiben… bis es fertig ist. Hier kriegt niemand auch nur ein
Wort aus mir heraus. Nicht mal das Genre – Krimi oder Love Story? Abwarten. Es lohnt sich! Auch wenn meine Enkelkinder eines Tages auf einer
noch lesbaren externen Platte die Zeilen finden und sie nach Hollywood schicken. Darauf muss ich unbedingt schreiben: Bitte nicht Bollywood!
Wer weiß – vielleicht wird es ein Kinoknaller. Vorausgesetzt, dann gibt es überhaupt noch Kinos.
Klarschiff machen!
Während ich das alles aufliste, frage ich mich natürlich wieder, ob ich nicht doch einfach lernen sollte, eine Sache zu nehmen und sie
fertigzumachen. Ich denke an all die Dinge, die überhaupt nicht entstanden wären, wenn ich immer nur das angefasst hätte, von dem ich sicher
wusste, dass ich es zu Ende bringen kann. Manche Ideen mussten erst einmal liegen. Projekte brauchten Zeit, um zu ruhen und sich zu entwickeln.
Meine Werke sind keine Just-in-Time-Produkte. Manchmal dauert es wirklich lange, tausend Wörter so zusammenzubringen, dass ich beim lauten
Lesen innerlich hüpfen möchte. Ich habe also noch kein eigenes Buch. Aber meine Texte werden gelesen. Einer hat sogar bereits seinen Weg in ein
fremdes Buch gefunden. Wann war ich eigentlich fertig geworden? „Fertig“ ist für mich nicht das Gegenteil von „unfertig“. Für mich gibt es
verschiedene Arten von Fertigsein.
Ich dachte am Anfang, ich würde Dir hier meine Werke zeigen. Eigentlich habe ich Dir gerade etwas ganz anderes gezeigt: wie ich im Leben wirke. Und genau hier wird mein Atelier wieder zu Deinem. Wie ist es bei Dir? Hast Du auch Baustellen? Liegt bei Dir etwas ganz anderes
auf dem Tisch – oder in einer Schublade? Eine Idee, die Du seit Jahren nicht mehr angefasst hast. Etwas, das Du immer anfangen wolltest.
Etwas, das Du längst für sinnlos hältst. Oder Du bist so sehr beschäftigt, dass Du noch gar nicht weißt, wohin Dein Weg Dich führt.
Wie sieht es bei Dir auf dem Basteltisch aus?

Noch nicht fertig
Ich habe mit der Frage angefangen: Was mache ich eigentlich mit meinem Leben?
Hier ist meine Antwort: Ich entdecke. Ich probiere aus. Ich baue. Ich verwerfe. Ich lerne. Ich fange wieder an. Mein Atelier·auf·Reede ist
dabei kein Lager für Dinge, die ich nicht geschafft habe. Es ist ein Raum für das, was noch werden kann.
Das Drehbuch liegt irgendwo und wartet. Einige Dinge sind fertig. Andere nur halb. Und ich bin noch lange nicht fertig.
„Meine Freude am Leben habe ich mir selbst erschaffen.“
Ich habe keine Ahnung, ob das Leben einen Sinn hat. Aber ich habe noch einiges auf dem Basteltisch. Und solange das so ist, habe ich offenbar
keinen Grund, mich zu langweilen.
Ich entdecke neue Wege… kommst Du mit?
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026
